Krisenfrüherkennung im Unternehmen - Warnsignale und Steuerungsoptionen
09.09.2026
Eine Unternehmenskrise beginnt selten mit dem großen Knall.
Oft gibt es vorher Warnsignale:
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sinkende Margen
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steigende Kosten
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ein schrumpfender Liquiditätspuffer
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eine starke Abhängigkeit von einzelnen Kunden
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Ausfälle oder Engpässe bei Mitarbeitenden oder Schlüsselpersonen
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Veränderungen im Markt oder in der Branche
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Ausfälle in Lieferketten
Keines dieser Signale muss für sich allein bereits eine Krise bedeuten. Kritisch wird es, wenn mehrere Entwicklungen zusammenkommen und zu spät erkannt werden.
In unserer monatlichen Fachrunde stellen Kolleginnen und Kollegen spannende Themen aus dem steuerlichen und unternehmerischen Alltag vor und halten das Wissen im Team aktuell.
Zuletzt hat unser Kollege Christoph die Frage beleuchtet, wie Unternehmen kritische Entwicklungen früher erkennen können. Seine Kernbotschaft: Risiken sollten nicht nur erfasst, sondern regelmäßig bewertet und aggregiert sowie überwacht und gesteuert werden.
Gerade rechtlich ist die frühzeitige Beobachtung bestandsgefährdender Entwicklungen von Bedeutung: § 1 StaRUG nimmt die Geschäftsleitung dabei ausdrücklich in die Verantwortung.
Wir beschäftigen uns aktuell damit, wie sich dieser Prozess für unsere Mandanten standardisiert und digital unterstützen lässt – praxisnah und mit echtem Nutzen für die Geschäftsführung.
Welche Risiken würdet ihr in eurem Unternehmen gern früher erkennen? Schreibt es uns gern. Wir sind gespannt auf eure Perspektiven.
Im nächsten Beitrag nehmen wir euch mit in die Welt der Monte-Carlo-Simulation. Christoph zeigt, wie sich die Risikotragfähigkeit eines Unternehmens ermitteln lässt und warum der Erwartungswert sich dabei als “falscher Freund” herausstellt. Das solltet ihr nicht verpassen.
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